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Euler Gleichung für einen kräftefreien Kreisel
Die Euler-Gleichungen für einen kräftefreien Kreisel lauten:
Θ1′dtdω1′Θ2′dtdω2′Θ3′dtdω3′=(Θ2′−Θ3′)ω2′ω3′,=(Θ3′−Θ1′)ω3′ω1′,=(Θ1′−Θ2′)ω1′ω2′.
Da es sich um einen symmetrischen Kreisel handelt (
Θ1′=Θ2′=Θ3′) und die Anfangsbedingungen
ω2′(0)=0 sind, vereinfacht sich die dritte Gleichung zu:
Θ3′dtdω3′=0,
weil
ω1′ω2′=0 aufgrund von
ω2′(0)=0. Dies bedeutet, dass
dtdω3′=0, folglich ist
ω3′ konstant. Daher ist
ω3′(t)=ω3′(0).
Integration der anderen Komponenten
Für die anderen beiden Komponenten integrieren wir unter Verwendung der eingeführten Größe
ω0 : =ω3′Θ1′(Θ3′−Θ1′). Da
ω3′ konstant ist, ist auch
ω0 konstant.
Für die erste Gleichung erhalten wir:
Θ1′dtdω1′=(Θ2′−Θ3′)ω2′ω3′.
Da
Θ1′=Θ2′, vereinfacht sich der Ausdruck zu
dtdω1′=Θ1′Θ3′−Θ1′ω2′ω3′=−ω0ω2′.
Für die zweite Komponente, unter denselben Annahmen und da
ω2′(0)=0, bleibt
ω2′(t) in einem bestimmten Verhalten erhalten, das durch Integration der obigen Gleichungen erreicht wird.
Diskussion
Die oben stehende Behandlung zeigt, dass für einen symmetrischen, kräftefreien Kreisel mit gegebenen Anfangsbedingungen
ω3′ konstant ist, während
ω1′(t) und
ω2′(t) von der Zeit abhängen könnten, abhängig davon, wie die Integration weitergeführt wird. Da
ω2′(0)=0 und ohne zusätzliche externe Kräfte oder Drehmomente, die auf den Kreisel wirken, neigt der Kreisel dazu, in seiner ursprünglichen Rotationsebene um die Achse mit dem Trägheitsmoment
Θ3′ zu präzedieren. Ohne externe Störungen bleibt diese Rotation stabil. Die spezifische Form von
ω1′(t) und
ω2′(t) definiert die Präzession des Kreisels im Raum.