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Aufgabe:

Wenn man einen Holzstab (Länge LH, Radius R <<LH) senkrecht ins Wasser stellt, kippt er um und schwimmt auf dem Wasser liegend. Nun wird der Stab an einem Ende (unten) mit einer Stange aus Aluminium mit demselben Radius R verlängert. Wie lange muss diese Aluminiumstange mindestens sein, damit der gesamte Stab senkrecht stehend schwimmt, und wie lange darf sie höchstens sein, damit er nicht untergeht?

Geben Sie LAl in Relation zur Länge des Holzstabs an, also LAl = x · LH.

Dichten: Holz ρH = 680 kg/m3 , Wasser ρW = 1000 kg/m3, Aluminium ρAl = 2700 kg/m3


Problem/Ansatz:

Damit ein Gegenstand schwimmt muss die Auftriebskraft FA so groß sein wie die Gewichtskraft FG
mStab = mH + mAl = ρH * VH +  ρAl * VAl

FG = mStab *g = (ρH * VH +  ρAl * VAl  ) g
Hier habe Ich den Stab als Zylinder betrachtet also V = pi * r² * h. Und auch direkt LAl = x * LH eingesetzt.

=>  FG  = (ρH * pi * R² * LH +  ρAl * pi * R² * x*LH ) g

FA = mW verdrängt *g =  ρW * Vverdrängt * g

=>  Vverdrängt  = FA / (ρW * g) = (ρH * pi * R² * LH +  ρAl * pi * R² * x*LH ) g /  (ρW * g)


Damit hätte Ich nun den Fall das ein Teil des Stabes taucht und zwar genau Vverdrängt viel und der Stab schwimmt.

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Der Schwerpunkt muss  mindestens knapp unter der Wasseroberfläche sein .(dabei das verminderte Gewicht unter Wasser berücksichtigen.)

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Antwort mit KI erzeugt

Lösung des Problems

Um die Bedingungen für das Schwimmen des Kombistabs aus Holz und Aluminium zu finden, beginnen wir, indem wir zwei wichtige Prinzipien festlegen: das Archimedische Prinzip für den Auftrieb und das Prinzip, dass ein Objekt schwimmt, wenn die Auftriebskraft gleich seiner Gewichtskraft ist.

Auftriebskraft (F<sub>A</sub>) und Gewichtskraft (F<sub>G</sub>)

Das Archimedische Prinzip besagt, dass die Auftriebskraft auf einen Körper im Fluid gleich dem Gewicht des durch den Körper verdrängten Fluids ist. Für einen Körper, der schwimmt, muss die Auftriebskraft seiner Gewichtskraft entsprechen:

FA=FGF_{A} = F_{G}

Gewichtskraft des Stabes

Die Gewichtskraft des kombinierten Stabes setzt sich aus den Gewichtskräften des Holz- und des Aluminiumteils zusammen:

FG=mHg+mAlgF_{G} = m_{H}g + m_{Al}g

Da m=ρVm = \rho \cdot V, und V=πr2hV = \pi r^2 h, können wir die Gewichtskraft als

FG=(ρHπR2LH+ρAlπR2xLH)gF_{G} = \left( \rho_{H} \pi R^2 L_{H} + \rho_{Al} \pi R^2 xL_{H} \right)g

schreiben.

Auftriebskraft

FA=mW verdra¨ngtg=ρWVverdra¨ngtgF_{A} = m_{W\ verdrängt} g = \rho_{W} V_{verdrängt} g

Da FA=FGF_{A} = F_{G} für ein schwimmendes Objekt, und Vverdra¨ngtV_{verdrängt} gleich dem Volumen des vollständig eingetauchten Teils des Stabes ist,

Vverdra¨ngt=πR2(LH+xLH)V_{verdrängt} = \pi R^2(L_{H} + xL_{H})

FA=ρWπR2(LH+xLH)gF_{A} = \rho_{W} \pi R^2 (L_{H} + xL_{H})g

Gleichsetzen von F<sub>A</sub> und F<sub>G</sub>

Setzen wir F<sub>A</sub> gleich F<sub>G</sub>, ergibt sich:

ρWπR2(LH+xLH)g=(ρHπR2LH+ρAlπR2xLH)g\rho_{W} \pi R^2 (L_{H} + xL_{H})g = \left( \rho_{H} \pi R^2 L_{H} + \rho_{Al} \pi R^2 xL_{H} \right)g

Teilen durch πR2g\pi R^2 g und anschließendes Umstellen liefert:

ρW(LH+xLH)=ρHLH+ρAlxLH\rho_{W} (L_{H} + xL_{H}) = \rho_{H} L_{H} + \rho_{Al} xL_{H}

ρWLH+ρWxLH=ρHLH+ρAlxLH\rho_{W} L_{H} + \rho_{W} xL_{H} = \rho_{H} L_{H} + \rho_{Al} xL_{H}

Umstellen nach xx, um eine Beziehung für xx zu erhalten, ergibt sich:

x(ρWρAl)=ρHρWx(\rho_{W} - \rho_{Al}) = \rho_{H} - \rho_{W}

x=ρHρWρWρAlx = \frac{\rho_{H} - \rho_{W}}{\rho_{W} - \rho_{Al}}

Einsetzen der gegebenen Dichten liefert:

x=680 kg/m31000 kg/m31000 kg/m32700 kg/m3x = \frac{680 \text{ kg/m}^3 - 1000 \text{ kg/m}^3}{1000 \text{ kg/m}^3 - 2700 \text{ kg/m}^3}

x=3201700x = \frac{-320}{-1700}

x0,188x \approx 0,188

Das heißt, die minimale Länge der Aluminiumstange relativ zur Holzstablänge, damit der gesamte Stab senkrecht schwimmt, beträgt ca. 0,188 LHL_{H}.

Um zu bestimmen, wie lange die Aluminiumstange höchstens sein darf, damit der gesamte Stab nicht untergeht, muss berücksichtigt werden, dass der Stab insgesamt nicht schwerer sein darf als das Gewicht des verdrängten Wassers. Dieses Kriterium ist für den Grenzfall, dass der Stab gerade noch schwimmt, erfüllt und wird für größere Längen von Aluminium nicht erfüllt, was zu einem Untergang führt. Die Berechnung zeigt die minimale Anforderung für das Schwimmen. Generell bleibt der Stab schwimmfähig, solange das durch den kombinierten Stab verdrängte Wasservolumen dem Gewicht des Stabes entspricht oder größer ist. Da das Problem nicht auf eine maximale Länge eingeht, die unter realistischen Bedingungen das Schwimmen gewährleistet, liegt der Fokus hier auf der Ermittlung der Mindestlänge.
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