Du schriebst: "Alltagserfahrung: Du ziehst einen Schlitten langsam über eine Strecke von 10m. Dann ziehst Du den selben Schlitten mit der selben Reibungskraft über die selbe Strecke -
Das ist doch dasselbe wie die 1.Bewegung
benötigst also die selbe Kraft, aber in der Hälfte der Zeit.
??? "
Ok - beim nochmaligen Durchlesen gebe ich zu, dass das Wording unscharf ist. Gemeint ist: man zieht den Schlitten einmal mit der Geschwindigkeit \(v\) und beim zweiten Mal mit der Geschwindigkeit \(2v\). Also wird die selbe Strecke in der Hälfte der Zeit zurück gelegt. Alles andere soll gleich bleiben; gleiche Kraft, gleicher Energieaufwand.
zum Teil 2.) Ja - das Ergebnis ist identisch; muss identisch sein. ich habe bereits oben versucht, das zu erläutern. Die Annahme, dass die Beschleunigung konstant ist, ist falsch. Die berechnete Strecke ist daher auch falsch. Aber für die Berechnung der Energie (und damit der mittleren Leistung) ist es egal, welche Strecke es wie zurückgelegt hat, bevor das Auto seine Endgeschwindigkeit erreicht hat.
Nach Energieerhalt gilt: \(\frac{1}{2}mv_{end}^2=P\cdot t\) . Mit der Annahme, dass \(P\) konstant ist, folgt \(v(t)=\sqrt{\frac{2P}{m}t} \). Es gilt \(s(t)=\int v(t) dt\) also in diesem Fall
$$s(t)=\int_0^t \sqrt{\frac{2P}{m}t} \space dt=\frac{2}{3}\sqrt{\frac{2P}{m}} \cdot t ^{\frac{3}{2}}$$
das wären bei dieser Aufgabenstellung ca. 185m.
Siehe auch https://www.nanolounge.de/6337/beschleunigung-konstanter-leistung-di… den Ansatz von Hausmann.