Antwort mit KI erzeugt
Energie eines Massepunktes
Um die Gesamtenergie
E des Massenpunkts als Funktion von
λ und
λ˙ zu berechnen, müssen wir die kinetische Energie
T und die potenzielle Energie
V des Massepunkts berücksichtigen.
Die potenzielle Energie
V eines Massenpunkts in einem Gravitationsfeld ist gegeben durch:
V=mgh
wobei
h die Höhe über einer Referenzhöhe (in diesem Fall
z) ist:
V=mgz=mgR(1−cosλ)
Die kinetische Energie
T eines bewegten Massepunkts ist gegeben durch:
T=21mv2
wobei
v die Geschwindigkeit des Massepunkts ist. Die Geschwindigkeit kann durch Differenzierung der Ortsfunktionen nach der Zeit gefunden werden:
x(λ)=R(λ+sinλ),z(λ)=R(1−cosλ)
Dann ist:
x˙(λ)=dtdx=dλdxdtdλ=R(1+cosλ)λ˙,z˙(λ)=dtdz=Rsinλλ˙
Daraus folgt für die Geschwindigkeit
v:
v2=x˙2+z˙2=R2(1+cosλ)2λ˙2+R2sin2λλ˙2
v2=R2((1+cosλ)2+sin2λ)λ˙2
Da
(1+cosλ)2+sin2λ=1+2cosλ+cos2λ+sin2λ=2+2cosλ,
haben wir:
v2=R2(2+2cosλ)λ˙2=2R2(1+cosλ)λ˙2
Die kinetische Energie
T ist daher:
T=21m⋅2R2(1+cosλ)λ˙2
T=mR2(1+cosλ)λ˙2
Die Gesamtenergie
E des Massenpunkts ist die Summe seiner kinetischen und potenziellen Energie:
E=T+V=mR2(1+cosλ)λ˙2+mgR(1−cosλ)
Substitution und Harmonischer Oszillator
Nach der Substitution
u=4Rsin(λ/2), gilt:
sin(λ/2)=4Ru
Da
cosλ=1−2sin2(λ/2), haben wir:
cosλ=1−2(4Ru)2
cosλ=1−8R2u2
Setzen wir dies in die Energiegleichung ein, folgt:
E=mR2(1+1−8R2u2)λ˙2+mgR(1−1+8R2u2)
E=mR2(2−8R2u2)λ˙2+8Rmgu2
Die Form dieser Gleichung ähnelt der Energie eines harmonischen Oszillators:
E=21mω02u2+21mu˙2
Wenn wir den Koeffizienten von
8Ru2 im Ausdruck für
E mit
21mω02 vergleichen, erhalten wir:
ω0=Rg
Die Schwingungsdauer
T eines harmonischen Oszillators ist gegeben durch:
T=ω02π=2πgR
Die Laufzeit
T für ein Teilchen, das von irgendeinem Punkt auf der Zykloide aus der Ruhe losgelassen wird, bis es bei
x=z=0 ankommt, entspricht dieser Schwingungsdauer und ist unabhängig von der Anfangsposition des Teilchens, was bedeutet, dass jedes Teilchen, egal von welcher Startposition auf der Zykloide, stets nach der gleichen Zeit
T=2πgR bei
x=z=0 ankommt.